Wir sind WhiteWaterProof

Kajakfahren ist nicht nur ein Sport es ist eine Lebenseinstellung. Bei WhiteWaterProof sind wir uns dessen bewusst und wissen, dass jeder etwas anderes am Paddelsport schätzt. Egal ob du Landschaftsgenießerin, Gruppenpaddler, Technik-Enthusiast oder angehende Wasserfallspezialistin bist, mit WhiteWaterProof kannst du den Kajaksport von A wie Aufkanten bis Z wie Ziehschlag lernen.

Die Kurse bauen aufeinander auf und vermitteln die technischen Fähigkeiten für die verschiedenen Wildwasserschwierigkeiten. Bei den Camps fahren wir in die schönsten Paddelregionen, campieren gemeinsam und erforschen und genießen die dortigen Flüsse.

Wenn ich einen Unterschied zwischen Kurs und Camp machen müsste, würde ich sagen, bei den Kursen geht es ums Lernen, bei den Camps ums Erleben, die Übergänge sind aber fließend.

Ich freue mich auf eine gemeinsame Zeit auf dem Wasser.

Andi

Leuchtende Soca

Soca Splenduronta

Lengiu profund ella vellada
Ramur’ in flumet carin
Mola grep e crappa
Tugi ed incuntin
L’aua pur’e clara
Spieglescha mintga verdin.
Ti Soca splenduronta!
Per mei sco’in’amur
Per tut miu entir futur.

frei aus dem reteromanischen

Leuchtende Soca

Dort unten in der tiefen Schlucht
Rauscht ein lieblich kleiner Bach
Schleift unermüdlich tagein
Tagaus Stein und Fels
Das reine, klare Wasser
Spiegelt das Grün der Bäume.
Du leuchtende Soca!
Für mich wie eine Liebe
Für die Ewigkeit.

Der reteromanische Dichter wurde an einer Kiesbank an der Abseilstrecke zu diesen Versen inspiriert.

Vom warmen Süden in den wasserreichen Norden

Ostern ist doch normalerweise die perfekte Zeit für Korsika!? Der Schnee in den Bergen schmilzt und die Flüsse bekommen ihr Wasser. Doch dieses Jahr gab es keinen Schnee in den Bergen, also kein Wasser für die Natur und keines für die Flüsse und also uns KajakfahrerInnen.

Am Anfang konnten wir es noch nicht ganz glauben und sind mit den Kajaklehrern der Soca-Kajakschule in den Westen zum Taravo gefahren. Auch der große Taravo hatte nur wenig Wasser, doch das ermöglichte uns, den oberen Streckenabschnitt zu fahren, der eigentlich zu schwer gewesen wäre. Gleiches Spiel am Fium Orbo, kaum Wasser, dafür konnten wir uns aber die Wasserfallklamm hinunterstürzen.

Unseren zweiten Korsika-Kurs haben wir spontan an die Saalach verlegt. Die Nordalpen sind förmlich im Schnee erstickt und da Ostern recht spät war, hatte die Sonne schon richtig Kraft. Vielen Dank an unsere KursteilnehmerInnen, dass ihr unserem Urteil vertraut habt und euch spontan umstimmen habt lassen.

Die Entscheidung fiel uns gar nicht leicht, doch mit dem erstem Paddelschlag auf der Saalach wusten wir, dass wir alles richtig gemacht hatten. „Endlich wieder Wasser im Fluss und Druck am Blatt!“ Die Saalach war fast zu voll, doch Brandenberger Ache, Lammer, Koppentraun und Strubbach hatten optimale Pegelstände. Beim Gimbach kam dann auch noch ein wenig Korsika Feeling auf, ein kleiner Bach, den man sich erst durch Hochtragen erarbeiten muss und dann in wunderschönen Stufen schnell Gefälle abbaut.

Mal schauen wo‘s nächstes Jahr zu Ostern hingeht. Korsika, Griechenland oder doch wieder in die Alpen, wir checken wo der Schnee liegt?